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veil of olympus
Willkommen
Herzlich willkommen im Veil of Olympus! Wir spielen in der griechischen Mythologie und begrüßen gern Gottheiten, Halbgötter sowie nach Absprache auch diverse andere Wesen in unseren Reihen.

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News
12.04.2026 Es ist so weit, das veil of olympus hat seine Tore geöffnet! Vielleicht suchen wir gerade dich? Passend zum Start haben wir zudem ein paar Besonderheiten, die du gern hier nachlesen kannst. Und wenn du bereits Teil des Olymps bist, dann bist du herzlich eingeladen an unseren Feierlichkeiten teilzunehmen!
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Terminologie
An dieser Stelle unseres Lexikons findest du einige Begrifflichkeiten, die für das Inplay spannend sein können. Es besteht keine Pflicht, diese auch zu nutzen, kann aber der Authentizität etwas helfen - wir haben sie nach Kategorien zusammengetragen.

Glaube und Ritual
  • Amphidromia: ein Familienfest am fünften Tag nach der Geburt, bei dem der Vater das Neugeborene um das Herdfeuer (Hestias Heiligtum) trägt, um es in den Oikos aufzunehmen, unter den Schutz von Hestia zu stellen und ihm seinen Namen zu geben.
  • Adyton: das Allerheiligste; der innerste, oft nur Priestern zugängliche Raum (beispielsweise in Delphi).
  • Hekatombe: ein besonders großes Opfer (ursprünglich 100 Rinder), meist bei bedeutenden Anlässen oder als Dank an die Götter.
  • Katharsis: die rituelle Reinigung von Schuld oder Befleckung (Miasma), zum Beispiel nach einem Mord.
  • Mantik: die Kunst der Weissagung, ob durch Orakel, Vogelflug, Eingeweideschau oder Traumdeutung.
  • Miasma: die spirituelle Befleckung oder Unreinheit, die durch Mord, Tod oder Tabubruch entsteht und die gesamte Gemeinschaft bedroht.
  • Mysteria: Geheimkulte mit Einweihungsriten, beispielsweise die Eleusinischen Mysterien zu Ehren der Demeter und Persephone.
  • Naos: die innere Kammer eines Tempels, in der sich das Kultbild der Gottheit befindet.
  • Spondé (Libation): das Trankopfer, bei dem Wein, Milch, Honig oder Wasser auf den Boden oder einen Altar gegossen wird. Es ist alltäglich und allgegenwärtig, zum Beispiel vor Mahlzeiten, Reisen oder Verhandlungen.
  • Temenos: der heilige Bezirk um einen Tempel; abgegrenzte göttliche Sphäre, die nicht entweiht werden darf.
  • Thysía: das Tieropfer, zentral im griechischen Kult. Die Knochen und das Fett werden zu Ehren der Göttern verbrannt, das Fleisch von den Menschen gegessen.

Gesellschaft und Werte
  • Agora: der zentrale Versammlungs- und Marktplatz und das Herz des öffentlichen Lebens.
  • Arete: die Tugend, Vortrefflichkeit, das Streben, in allem der oder die Beste zu sein. Ein zentraler griechischer Wert.
  • Hybris: die Anmaßung, sich über die von den Göttern gesetzte Ordnung zu erheben. Sie uieht eine göttliche Strafe nach sich.
  • Kleos: der unsterbliche Ruhm, der über den Tod hinaus durch Taten und Erzählung weiterlebt.
  • Moira: das Schicksal, der zugeteilte Anteil im Leben. Selbst die Götter stehen in einem Spannungsverhältnis zur Moira.
  • Nemesis: die göttliche Vergeltung, die auf Hybris folgt. Sie ist personifiziert als Göttin.
  • Nostos: die Heimkehr; ein tiefes mythisches Motiv (beispielsweise bei Odysseus).
  • Polis: der Stadtstaat als politische, soziale und religiöse Einheit. Es ist weit mehr als nur eine Stadt.
  • Timé: die Ehre und Anerkennung, die einem zusteht. Ein Angriff auf die Timé verlangt nach Vergeltung.
  • Xenia: das heilige Gebot der Gastfreundschaft, das eine moralische Verpflichtung darstellt, Fremde aufzunehmen, ohne sofort nach ihrem Namen zu fragen. Es umfasst auch den Schutz von Fremden und damit verbunden auch rituelle Gastgeschenke.

Haus und Alltag
  • Andron: der Männerraum im Haus; Ort des Symposions und Empfangs von Gästen.
  • Gynaikeion: die Frauengemächer, meist im Obergeschoss oder hinteren Teil des Hauses.
  • Krater: das große Mischgefäß, in dem Wein mit Wasser gemischt wird. Wein ungemischt zu trinken gilt als barbarisch.
  • Megaron: einer der drei Hauptteile des antiken griechischen Hauses. Er umfasst beispielsweise einen Anteraum, eine Halle (Hauptraum), oft geschmückt mit Säulen.
  • Oikos: die Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft, die den zentralen Lebens- und Versorgungsbereich bildet.
  • Symposion: das rituelle Trinkgelage. Es ist weit mehr als eine Feier, sondern auch ein Ort für Dichtung, philosophischen Austausch, politische Gespräche und Unterhaltung.

Krieg und Kampf
  • Aristeia: der glorreiche Moment auf dem Schlachtfeld, in dem ein Held über sich hinauswächst.
  • Aspis: der große Rundschild des Hopliten.
  • Dory: der Stoßspeer; Hauptwaffe des Hopliten.
  • Hoplit: der schwerbewaffnete Bürgersoldat und das Rückgrat der griechischen Armeen.
  • Phalanx: die Kampfformation, in der Hopliten Schild an Schild vorrücken.
  • Xiphos: das kurze Schwert als Zweitwaffe.

Tod und Jenseits
  • Asphodeliengrund: der Aufenthaltsort der meisten gewöhnlichen Toten; ein fahler, schattenhafter Zustand.
  • Ekphora: der Leichenzug zum Grab.
  • Elysion: das Feld der Seligen, für von den Göttern Begünstigte.
  • Obolos: die Münze, die dem Toten unter die Zunge gelegt wird und als Fährgeld für Charon gedacht ist.
  • Prothesis: die Aufbahrung des Toten im Haus, begleitet von ritueller Totenklage.
  • Psychopompos: der Seelenführer (Hermes), der die Toten in die Unterwelt geleitet.
  • Tartaros: der Abgrund der Bestrafung, liegt tief unter dem Hades.

Göttliches und Mythisches
  • Ambrosia und Nektar: die Speise und der Trank der Götter, die Unsterblichkeit verleihen.
  • Apotheose: die Erhebung eines Sterblichen zum Gott.
  • Daimon: ein göttliches Wesen oder geistiger Mittler zwischen Göttern und Menschen. Er ist nicht grundsätzlich böse, sondern eher eine Kraft oder Präsenz.
  • Epitheton: der Beiname einer Gottheit, der eine bestimmte Funktion oder einen Kultort anzeigt (zum Beispiel Athene Parthenos oder Apollon Phoibos).
  • Ichor: das Blut der Götter; eine ätherische, goldene Flüssigkeit.
  • Nymphe: ein weiblicher Naturgeist, gebunden an einen bestimmten Ort wie eine Quelle, einen Baum oder einen Berg.
  • Satyr: ein männlicher Naturgeist, der häufig in der Gesellschaft des Dionysos verweilt.
  • Theoxenia: das Gastmahl für Götter, bei dem eine Gottheit rituell eingeladen wird, als sei sie physisch anwesend.