HebeGöttin der Jugend
Hebe ist die Göttin der Jugend und genau das macht sie im Olymp gleichzeitig beliebt, anstrengend und unmöglich zu ignorieren. Während viele der älteren Gottheiten längst von Kriegen, Eifersucht und verletztem Stolz geprägt sind, bewahrt Hebe noch etwas Leichtes in sich. Wo sie auftaucht, wird aus höfischer Förmlichkeit schnell echtes Leben. Gespräche geraten aus dem Gleichgewicht, Gelächter wird lauter und selbst die Götter wirken für einen Moment weniger wie ewige Mächte und mehr wie eine Familie mit viel zu vielen ungelösten Problemen. Sie bewegt sich mit der Eleganz ihrer Mutter Hera durch den Olymp: ruhig, beherrscht und mit jenem höflichen Schweigen, das andere nervös macht. Niemand steht Hera näher als Hebe. Sie begleitet sie durch Ratsversammlungen und Feste wie ein goldener Schatten, und Hera vertraut kaum jemandem so sehr wie ihrer Tochter. Hebe wiederum setzt alles daran, dieses Vertrauen niemals zu verlieren. Unglücklicherweise ist sie zugleich die personifizierte Jugend und Jugend trifft selten nur vernünftige Entscheidungen.
Unter ihrer Haltung steckt etwas Impulsives. Hebe interessiert sich für alles, lauscht Gesprächen, die sie nichts angehen, stellt gefährliche Fragen und besitzt einen viel zu feinen Sinn für Ironie für jemanden, der regelmäßig neben Hera sitzt. Als Mundschenkin der Götter reicht sie Ambrosia und Nektar und bewahrt damit die Jugend der Unsterblichen selbst. Ihre Macht wirkt sanfter als die vieler anderer Gottheiten, betrifft jedoch jeden im Olymp: Unter ihren Händen vergeht Müdigkeit, erschöpfte Körper richten sich wieder auf und selbst alte Helden erinnern sich daran, wie sich Stärke einmal angefühlt hat. Hebe liebt Bewegung, streift lieber durch die Gärten des Olymps, als still auf einem Thron zu sitzen, und begegnet Verboten meist mit ehrlicher Neugier statt Trotz. Hera nennt das „mangelnde Vorsicht“, Zeus dagegen „ganz die Tochter ihres Vaters“ – sehr zu Heras Ärger. Zu Zeus selbst hält Hebe Distanz. Sie liebt ihn, kennt aber auch die Spuren seiner Untreue. Während Zeus Chaos hinterlässt, versucht Hebe Ordnung und Würde zu bewahren und ihrer Mutter zu beweisen, dass wenigstens sie verlässlich bleibt.
Das macht ihre Ehe mit Herakles nur komplizierter. Denn Herakles verkörpert alles, was Hera verabscheut: Zeus’ Verrat. Nach außen behandelt Hebe die Ehe mit makelloser Haltung als reine Pflicht. Zu ihrem eigenen Ärger fällt es ihr jedoch schwer, Herakles wirklich zu hassen. Er begegnet ihr mit einer Ehrlichkeit, die im Olymp selten ist. Während andere in ihr nur Heras Tochter oder ein Symbol ewiger Jugend sehen, erkennt Herakles die neugierige, rastlose Seite hinter ihrer Würde und scheint genau diese an ihr zu mögen. Gerade das erfüllt Hebe mit Schuldgefühlen. Sie liebt ihre Mutter aufrichtig und weiß genau, was Herakles für Hera bedeutet. Lange versucht sie deshalb, ihre wachsende Zuneigung als bloßen Respekt abzutun. Doch Gefühle interessieren sich selten für göttliche Vernunft. So steht Hebe schließlich zwischen zwei Dingen, die sie gleichermaßen liebt: ihrer Mutter und dem Mann, den diese niemals wirklich verzeihen wird.
⸺⸺⸺
Hallo meine Lieben,
ich komme zu später Stunde noch mit einer Charakteridee für die gute Hebe um die Ecke. Anschlussmöglichkeiten bestehen auf jeden Fall schon einige, ich wollte das Ganze aber erstmal unverbindlich hier reinwerfen, bevor ich sie fest anmelde. Vielleicht findet sich ja noch zusätzliches Drama, Chaos oder die ein oder andere göttlich schlechte Entscheidung. Dafür bin ich selbstverständlich immer offen.
Im Laufe der Zeit würde ich außerdem auch Herakles suchen und hoffe parallel weiterhin darauf, dass sich ihre Eltern irgendwann noch finden lassen. Der Olymp lebt schließlich von komplizierten Familienverhältnissen.
Unter ihrer Haltung steckt etwas Impulsives. Hebe interessiert sich für alles, lauscht Gesprächen, die sie nichts angehen, stellt gefährliche Fragen und besitzt einen viel zu feinen Sinn für Ironie für jemanden, der regelmäßig neben Hera sitzt. Als Mundschenkin der Götter reicht sie Ambrosia und Nektar und bewahrt damit die Jugend der Unsterblichen selbst. Ihre Macht wirkt sanfter als die vieler anderer Gottheiten, betrifft jedoch jeden im Olymp: Unter ihren Händen vergeht Müdigkeit, erschöpfte Körper richten sich wieder auf und selbst alte Helden erinnern sich daran, wie sich Stärke einmal angefühlt hat. Hebe liebt Bewegung, streift lieber durch die Gärten des Olymps, als still auf einem Thron zu sitzen, und begegnet Verboten meist mit ehrlicher Neugier statt Trotz. Hera nennt das „mangelnde Vorsicht“, Zeus dagegen „ganz die Tochter ihres Vaters“ – sehr zu Heras Ärger. Zu Zeus selbst hält Hebe Distanz. Sie liebt ihn, kennt aber auch die Spuren seiner Untreue. Während Zeus Chaos hinterlässt, versucht Hebe Ordnung und Würde zu bewahren und ihrer Mutter zu beweisen, dass wenigstens sie verlässlich bleibt.
Das macht ihre Ehe mit Herakles nur komplizierter. Denn Herakles verkörpert alles, was Hera verabscheut: Zeus’ Verrat. Nach außen behandelt Hebe die Ehe mit makelloser Haltung als reine Pflicht. Zu ihrem eigenen Ärger fällt es ihr jedoch schwer, Herakles wirklich zu hassen. Er begegnet ihr mit einer Ehrlichkeit, die im Olymp selten ist. Während andere in ihr nur Heras Tochter oder ein Symbol ewiger Jugend sehen, erkennt Herakles die neugierige, rastlose Seite hinter ihrer Würde und scheint genau diese an ihr zu mögen. Gerade das erfüllt Hebe mit Schuldgefühlen. Sie liebt ihre Mutter aufrichtig und weiß genau, was Herakles für Hera bedeutet. Lange versucht sie deshalb, ihre wachsende Zuneigung als bloßen Respekt abzutun. Doch Gefühle interessieren sich selten für göttliche Vernunft. So steht Hebe schließlich zwischen zwei Dingen, die sie gleichermaßen liebt: ihrer Mutter und dem Mann, den diese niemals wirklich verzeihen wird.
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Hallo meine Lieben,
ich komme zu später Stunde noch mit einer Charakteridee für die gute Hebe um die Ecke. Anschlussmöglichkeiten bestehen auf jeden Fall schon einige, ich wollte das Ganze aber erstmal unverbindlich hier reinwerfen, bevor ich sie fest anmelde. Vielleicht findet sich ja noch zusätzliches Drama, Chaos oder die ein oder andere göttlich schlechte Entscheidung. Dafür bin ich selbstverständlich immer offen.
Im Laufe der Zeit würde ich außerdem auch Herakles suchen und hoffe parallel weiterhin darauf, dass sich ihre Eltern irgendwann noch finden lassen. Der Olymp lebt schließlich von komplizierten Familienverhältnissen.

Vera

Ich würde aber auch sagen, dass Ares und Hebe wahrscheinlich ein ziemlich gutes Verhältnis haben und sich entsprechend nah stehen. Nyx und Hades passt für mich auch so! Falls mir dazu irgendwann noch etwas Konkreteres einfällt, komme ich nochmal auf dich zurück.
Ich denke aber auch, dass es für Hebe ein ziemlicher Schock wäre, sollte jemals herauskommen, dass Pasithea eigentlich Heras leibliche Tochter ist.
aber es freut mich, dass die Relations so gut ankommen und nehme die natürlich auch sehr gern so! Gerade bei Apollon kann man wirklich gut schauen, was sich noch so ergibt und ob man sich da nicht vielleicht mal überwinden kann. Die Beziehung zwischen Hebe und Pasi ist ja wirklich von Ähnlichkeitne geprägt (auch wenn ich jetzt gerade nicht weiß, wie glücklich Hebe in ihrer ist). Aber da sind sie sicherlich füreinander da und reden ganz viel . Und würden wahrscheinlich beide in eine Schockstarre fallen, wenn das mit Hera rauskommt. Und mach dir wegen dem Rest gerne nochmal Gedanken, es eilt ja nicht